D-Mädchen scheitern knapp in Hallenkreismeisterschaftsquali

Die Halle in Wienau war schon immer ein gutes Pflaster für unsere Mädels, die mit viel Begeisterung und Konzentration in ihre erste Begegnung gegen Rengsdorf gingen. Alinas aggressiver Einsatz und ihr Doppelpack innerhalb von zwei Minuten, brachten die SVR-Mädchen auf die Gewinnerstraße. Während Emma und Emilia den Spielstand erhöhten, stellte Michelle mit einem verdeckten Distanzschuß den Schlußpunkt zum 5:0 her.

In ihrem zweiten Spiel gegen Freirachdorf 2 zeigten unsere Mädchen wie gut sie heute drauf waren und bestimmten über große Teile des Spiels das Geschehen, am Ende reichte es jedoch nur zu einem für Freirachdorf schmeichelhaften 0:0. Nun ging es gegen die bisher stärkste Mannschaft des Turniers aus Montabaur. Ohne Respekt vor dem Gegner gingen unsere Mädchen in die Partie und es entspann sich ein offener Schlagabtausch, mit immer mehr Vorteilen zugunsten der SVR-Mädchen. Gerade in der größten Drangphase gelang den Mädchen aus Montabaur der unerwartete Führungstreffer. Mit einer tollen Trotzreaktion erzielten die roten vom Rhein durch Julia den hochverdienten Ausgleich. Mit viel Glück konnte der Gegner aus Montabaur das 1:1 über die Zeit retten.

Nach einer Umstellung im SVR-Team wurde das bisher so gut funktionierende taktische Gefüge aus den Angeln gehoben. Schnell stand es für den bisher tor- und punktlosen Gegner aus Neuwied 0:2 im letzten Spiel. Durch 2 Tore von Emma und 1 x Emilia konnten die SVR-Mädchen das Spiel noch zum Sieg drehen, aber es kam über das gesamte Spiel nicht zur gewohnten spielerischen und mannschaftlichen Selbstverständlichkeit aus den ersten Spielen.

Am Ende verfehlten unsere Mädchen mit einem Tor den zweiten Platz und damit die Teilnahme am Endturnier um die Hallenkreismeisterschaft. Kopf hoch Mädels, das war heute eine tolle Leistung und wir ziehen heute zwei Lehren: "Es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft" und "Never change a winning Team".

Für die D-Mädchen des SVR haben gespielt:

Lena Kloft, Emilia Unkels, Michelle Höhngen, Emma Hopp, Julia Springer, Alina Pastors, Eline Lubbers und Mia Rother